Jury

Zum 8. Waldbronner Musikpreis konnten wir renommierte Juroren verpflichten:

Hier stellen wir in einer kleinen Vita unsere Juroren vor:

Stefan Hippe

Stefan HippeStefan Hippe stammt aus Nürnberg und studierte dort Musik (Akkordeon bei Willi Münch und Prof. Irene Urbach) sowie an der Hochschule für Musik in Würzburg (Komposition und Dirigieren ). Seit 1998 ist Stefan Hippe Dirigent des Nürnberger Akkordeonorchesters. Unter seiner Leitung erreichte das Orchester bereits viele Preise.

Hippe ist ein gefragter Dozent und Juror auf vielen nationalen und internationalen Workshops und Wettbewerben für Akkordeon. Er arbeitet als Dirigent und Solist mit den unterschiedlichsten Ensembles und Orchestern wie ensemble KONTRASTE, Nürnberger Philharmoniker, Nürnberger Symphoniker, Bayerisches Landesjugend-Akkordeonorchester, Akkordeon-Landesjugendorchester Baden-Württemberg oder dem Landes-Akkordeonorchester Hessen zusammen. Für seine rund 70 Werke erhielt er diverse Kompositionspreise. Außerdem bilden ca. 40 Bearbeitungen für Akkordeonorchester und andere Besetzungen einen weiteren Schwerpunkt seiner Arbeit.

Als Solist, Ensemblemitglied und Dirigent wirkte er bei zahlreichen Aufführungen (darunter 70 Uraufführungen) zeitgenössischer Musik mit. Seit 1999 unterrichtet er an der Musikschule Nürnberg Akkordeon und Komposition.

Seit 2009 ist Stefan Hippe Bundesdirigent des Deutschen Harmonikaverbands.

Silke D’Inka

Silke D'InkaSilke D’Inka studierte am Hohner-Konservatorium Trossingen klassisches Akkordeon (Werner Glutsch), Dirigieren (Fritz Dobler) und Elementare Musikpädagogik (Patricia Schweikert-Laube). Nach Ihrem Abschluss als staatlich anerkannte Musikpädagogin mit der Note 1 besuchte sie zunächst die Solistenklasse Jazz-Musik und Arrangement bei Hans-Günther Kölz und erhielt ein Dirigierstipendium bei Fritz Dobler in Trossingen, bevor sie ein weiterbildendes Studium an der Universität Freiburg in den Fächern Musikwissenschaft und Psychologie aufnahm.

Neben ihrer Tätigkeit als Dirigentin mehrerer Orchester ist sie Mitglied in verschiedenen Ensemble- und Orchesterformationen, unter Anderem im Markgräfler Akkordeon-Ensemble (MAE) und im Bundesakkordeonorchester (BuAkkO). Seit 2011 ist sie Geschäftsführerin des Akkordeon-Landesjugendorchester (ALJO) Baden-Württemberg, in dem sie vorher die Konzertmeisterin war.

Neben ihrer vielseitigen Tätigkeit als Musikerin ist sie Jurorin bei verschiedenen Wettbewerben.

Wolfgang Pfeffer

Wolfgang PfefferWolfgang Pfeffer studierte von 1968 bis 1975 an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe Akkordeon und Orchesterleitung, zeitweise auch in Salzburg und in den USA (Kapellmeister Studium). 1970 bis 1972 war er Stipendiat bei Leonard Bernstein in Tenglewood/Lenox, USA und begann 1973 mit Kompositionsstudien u.a. bei Paul Kühmstedt. 1981 folgte ein Dirigentenseminar bei Prof. Jörg Färber (Württ. Kammerorchester). Von 1992 bis 1996 war er Stipendiat des Deutschen Musikrates bei Sergiu Celibidache in München.

Seit 1979 ist er als Lehrer für Akkordeon und Dirigieren an der Musik- und Kunstschule Bruchsal tätig. Außerdem ist er Dirigent des Harmonika-Club Bruchsal, mit dessen 2. Orchester er bei 43 Wettbewerben die außergewöhnliche Bilanz von achtundzwanzig ersten, neun zweiten und drei dritten Plätzen vorweisen kann.

Darüber hinaus besteht eine rege Tätigkeit als Dozent für Dirigieren und Interpretation sowohl an Landes- und Bundesmusikakademien, beim Deutschen Musikrat, als auch bei diversen musikalischen Fachverbänden. Wolfgang Pfeffer ist außerdem ein viel gefragter Juror bei Musikwettbewerben.

Im Februar 2006 wurde er zum Bezirksdirigent des DHV-Bezirks Karlsruhe gewählt und im Februar 2009 zum Sprecher der Bezirksdirigenten des DHV.

Volker Rausenberger

Volker RausenbergerVolker Rausenberger studierte in Trossingen am Hohner Konservatorium bei Josef Bugala und an der Musikhochschule bei Prof. Hugo Noth sowie in Würzburg bei Prof. Stefan Hussong. Es folgten weitere Studien bei Prof. Joseph Macerollo in Toronto, bei Prof. Thomas Kabisch (Musikwissenschaft) sowie Sabine Werner (Sprecherziehung), beide MHS Trossingen. Er war mehrmaliger Kursteilnehmer der internationalen Sommerakademie Mozarteum Salzburg sowie Gasthörer u.a. bei György Kurtag, Walter Levin und Hartmut Höll/Mitsuko Shirai/Peter Härtling.

Er war Leiter des Akkordeon Orchesters an der Universität Tübingen, bevor er nach Freiburg kam und die Leitung einer Akkordeonklasse an der Musikschule sowie die Dozententätigkeit an der Pädagogischen Hochschule aufnahm.

Rausenberger ist Preisträger des int. Gaudeamuswettbewerbs für Neue Musik in Rotterdam, Mitglied im Trio „Ruga“, Dirigent des Freiburger Akkordeon Orchesters. Er ist Dozent im Rahmen von Fortbildungen und ist als Juror im In- und Ausland aktiv (Jugend musiziert, Prima la musica). Außerdem ist er Landesleiter Baden-Württemberg des Deutschen Akkordeon Lehrer Verbandes.

Hedy Stark-Fussnegger

Hedy Stark-FussneggerNach ihrem Studium mit Hauptfach Akkordeon in München und Trossingen besuchte Hedy Stark-Fussnegger den Dirigierunterricht u. a. bei Fritz Dobler und Prof. Karl-Heinz Bloemeke. Mit der Personalnummer 1 war und ist sie das Urgestein der Musikschule München-Grünwald, deren Leitung sie 1982 übernahm und auf 750 Schüler bei 21 Lehrern ausbaute. Daneben erhielt sie vom Deutschen Musikrat ein Dirigierstipendium bei Walter Hügler und Leonard Bernstein.

Hedy Stark-Fussnegger gründete mehrere Akkordeonorchester, darunter auch das Landesjugend-Akkordeonorchester Bayern. Als Jurorin und Dozentin betätigt sie sich im In- und Ausland, wie z.B. bei „Jugend musiziert“ und internationalen Wettbewerben. Dabei ist sie selbst Preis- und Titelträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe.

Sie engagiert sich ehrenamtlich in vielen Musikorganisationen, u.a. ist sie Präsidiumsmitglied im Bayerischen Musikrat und geschäftsführende Vizepräsidentin des Deutschen Harmonika Verbandes e.V.. Für ihr vielseitiges kulturelles Engagement erhielt sie das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland.